Der verborgene Schandfleck: Tiefgarage am Oberhof

Gladbeck: Der verborgene Schandfleck: Tiefgarage am Oberhof Schaut man durch die Absperrgitter der Tiefgarage am Oberhof, könnte man annehmen, dass die Stadt Gladbeck ihre Bergbautradition weiter pflegt. Die Tiefgarage mit dem darüber liegenden ehemaligen Busbahnhof wurde wegen Einsturzgefahr bergmännisch mit Holzstempeln gesichert. Das Ganze wirkt schon sehr skurril.
Einfahrt zur Tiefgarage am Oberhof, unter dem ehemaligen Busbahnhof

Schaut man durch die Absperrgitter der Tiefgarage am Oberhof, könnte man annehmen, dass die Stadt Gladbeck ihre Bergbautradition weiter pflegt. Die Tiefgarage mit dem darüber liegenden ehemaligen Busbahnhof wurde wegen Einsturzgefahr bergmännisch mit Holzstempeln gesichert. Das Ganze wirkt schon sehr skurril.

Weil die Tiefgaragenkonstruktion dem Verkehr durch den darauf betriebenen Busbahnhof nicht mehr standhielt, wurde die Garage geschlossen und abgestützt und der Busbahnhof auf die Zweckeler Straße verlegt. Erst in diesem Jahr wurden die Arbeiten dazu beendet und es macht nicht den Eindruck, dass es sich um ein Provisorium handelt.

Nur noch eine Spur auf dem alten Busbahnhof darf mit Bussen befahren werden. Der Rest liegt seit vielen Jahren brach.

Diese Situation ist aber nicht neu. Seit vielen Jahren tut sich nichts, dabei handelt es sich um die Fläche des ehemaligen Busbahnhofes um ein Sahneteilchen am Rande der City. Das städtische Grundstück schreit geradezu danach, einer neuen Nutzung zugeführt zu werden. Warum bietet die Stadt die Fläche nicht öffentlich zur Bebauung an und wartet die Ideen und Vorschläge möglicher Investoren ab.

Der Blick in die ehemalige Tiefgarage ist einen Ausflug wert. Frühere Bergleute werden Emotionen spüren.

 

 

 

Gladbeck braucht dringend Investitionen in die örtliche Infrastruktur. Gerade in Krisenzeiten ist das erforderlich. Mit dem Erlös durch den Verkauf könnte die Stadt beispielsweise die Verlegung des Bahnhofes-Ost um 300 Meter, direkt an den Busbahnhof finanzieren. Aber dazu im nächsten Beitrag mehr.


Im September 2020 sind Kommunal-, Kreistags- und Bürgermeisterwahlen. Fragen Sie doch mal die KandidatInnen der verschiedenen Parteien nach ihren Vorstellungen zur Lösung dieser Probleme.

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