1988: Luxus-Lokus am Festplatz kostete 288.000 DM

Dieser Luxus-Lokus wurde 1988 für 288.000 DM auf dem Festplatz gebaut, um ihn schon 2012 wieder abzureißen.

Schon einmal hat die Gladbecker Stadtverwaltung und die sie lenkende Politik am Festplatz tief ins Klo gegriffen. Ein angeblich vandalensicheres Luxusklo kostete damals (1988) 288.000 DM. Spötter bezeichnen es noch heute als das teuerste Klo der westlichen Hemisphäre. 2012 wurde es wieder abgerissen.

Die Idee zum Bau der Toiletten entstand unter der damaligen Vorherrschaft der SPD unter Manfred Braun und dem Stadtbaurat G. Hartmann und wurde vom Hochbauamt geplant und ausgeführt. Die Entscheidung dazu wurde im Bauausschuss getroffen! Das WC wurde durch Einsparungen aus der Fördersumme Festplatz gebaut. Der hochbelastete Fundamentaushub wurde auf dem Gelände verbuddelt.

An der Stelle, an der jetzt der Unterstand für die „Trinkerszene“ gebaut werden soll, war ursprünglich 1988, von der Verwaltung ein Toilettenhäuschen geplant. Dafür wurden schon die Leitungen zur Vorflut eingebaut.

Weichelt will nun Härte zeigen 😉

Nach anfänglicher euphorischer Darstellung der Verlagerung der „Trinkerszene“ zum Festplatz, geht jetzt wohl das große Muffensausen um. Die Baustelle liegt seit einer Woche brach. Die Zusagen, der „Adressaten“, den Umzug mitzumachen, liegen jetzt schon viele Monate zurück. Derzeit sammelt die Stadt Argumente, den Druck auf die Betroffenen zu verstärken.

o einige hätten bereits Hausverbot im Netto
o es hätte Ladendiebstähle gegeben
o die Szene hätte sich von zunächst 10 bis 15 auf bis zu 35 Personen vergrößert
o Passanten würden belästigt

Nun denkt der Beigeordnete über Alkoholverbote nach. Zwei Telefonate mit der Städten Essen und Duisburg könnten bei diesen Überlegungen hilfreich sein. In beiden Städten haben Gerichte das ausgesprochene Alkoholverbot gekippt.

Es scheint, als würde sich die Stadtverwaltung gewaltig vergaloppieren!

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