Windradrechte an ELE-Tochter verkauft?

Im ELE-Gebäude an der Karl-Schneider-Str. hatte die Gladbeck-Wind GmbH ihren Sitz. Hat die Gesellschaft jetzt von der Mingas das Windrad übernommen?

Gladbeck-Wind GmbH ist umgezogen!

Spielen Roland und Hübner mit falschen Karten?

„Nun steht der Bau der vierten Anlage der STEAG-Tochter Mingas-Power an. Diesmal auf der Gladbecker Mottbruchhalde. Das Windrad plus Halde soll ca. 300 Meter hoch werden. Es stand zu erwarten, dass dazu auch wieder der örtliche Energieversorger mit ins Boot geholt und eine Betreibergesellschaft gegründet wird. Nicht auszuschließen ist, dass dies bereits ausverhandelt wurde.“ Das schrieb die GlaZette schon im März 2019.

Das Gladbecker Bürgerforum hat in diesen Tagen einige tiefe Bohrlöcher auf der Halde entdeckt. Die Fotos liegen vor! Ganz offensichtlich wurde schon mal die Tragkraft des Bodens am Haldenplateau geprüft. Vorbereitende Arbeiten oder gar einen Baubeginn sieht die Stadtverwaltung natürlich nicht.

Die Gladbeck-Wind GmbH ist nach Essen umgezogen. Unternehmensgegenstand ist immer noch die Einrichtung und der Betrieb von Windkraftanlagen auf der Mottbruchhalde in Gladbeck.

Jetzt sickerte während eines Gerichtsverfahrens über das Windrades durch, dass die Mingas die Rechte am Windrad an eine Entwicklungsgesellschaft abgetreten hat – so jedenfalls der Richter, der ziemlich angefressen war und binnen zwei Tagen dazu die Abgabe einer Erklärung verfügte.

Die Gladbeck-Wind GmbH gibt es schon seit 2011. Unternehmensgegenstand: Konzeptionierung, Planung sowie Errichtung und Betrieb von Windkraftanlagen auf der Halde Mottbruch sowie der Kippe 22 einschließlich der Wahrnehmung dazugehöriger Aufgaben und Dienstleistungen. Geschäftssitz: Karl-Schneider-Str. 2, D-45966 Gladbeck (ein ELE-Gebäude)

Ordentlich Wind in die Sache kommt dadurch, dass die neue Betreiberfirma in Essen an der Rüttenscheider Straße sitzt.

Quelle der Daten und der Grafik: https://www.northdata.de/Gladbeck-Wind+GmbH,+Gladbeck/Amtsgericht+Gelsenkirchen+HRB+11475

Mitglieder im 19-köpfigen Aufsichtsrat der ELE sind für den Rat der Stadt Gladbeck: Michael Hübner, MdL und Ulrich Roland, Bürgermeister Gladbeck (beide SPD). Damit die CDU nicht gänzlich außen vor ist, wurde „Dieter Rymann, Rat Stadt Gladbeck“ als satzungsmäßiger Gast (ohne Stimmrecht) aufgenommen.
Quelle: https://www.ele.de/geschaeftsfuehrung-aufsichtsrat.html

Es stellen sich nun folgende Fragen:

o War von Anfang an beabsichtigt, dass die Gladbeck-Wind GmbH das Windrad übernimmt?
o Ist die ELE ein Partner in dieser Gesellschaft?
o Haben Hübner, Roland und Rymann Kenntnis von diesem Geschäft?
o Wie haben sich Hübner und Roland bei der eventuellen Abstimmung verhalten?
o Klagt die Stadt Gladbeck deswegen nicht gegen den vom Kreis RE angeordneten sofortigen Vollzug?

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*