Warum die DKP nach rechts blinkt

Warum die DKP nach rechts blinkt  Was reitet die einst moskautreue DKP in Gladbeck nur? Ihre aktuelle Wahlkampfnummer: In einer satirisch angelegten Straßenaktion verabreicht ein angeblich russischer Mediziner den Passanten den angeblichen Corona-Impfstoff "Sputnik V".  In Wahlkämpfen versuchen alle Parteien sich mit Alleinstellungsmerkmalen von den anderen abzugrenzen. Dass die DKP, die schon bei der letzten Kommunalwahl vor sechs Jahren knapp am Aus vorbei schlitterte, nun in die rechtspopulistische Mottenkiste greift, ist sicher der Angst vor dem 13. September geschuldet.Was reitet die einst moskautreue DKP in Gladbeck nur? Ihre aktuelle Wahlkampfnummer: In einer satirisch angelegten Straßenaktion verabreicht ein angeblich russischer Mediziner den Passanten den vermeintlichen Corona-Impfstoff „Sputnik V“.

In Wahlkämpfen versuchen alle Parteien sich mit Alleinstellungsmerkmalen von den anderen abzugrenzen. Dass die DKP, die schon bei der letzten Kommunalwahl vor sechs Jahren knapp am Aus vorbei schlitterte, nun in die rechtspopulistische Mottenkiste greift, ist sicher der Angst vor dem 13. September geschuldet.





Ok, der Druck mit dem die Russen derzeit einen Impfstoff testen, ist mehr als fragwürdig. Und es ist auch richtig, dass die Entwicklung neuer Impfstoff in der Regel mehrere Jahre dauert. Doch es wird völlig ausgeblendet, dass noch nie so viele Forscher gleichzeitig an der Entwicklung eines bestimmten Impfstoffes arbeiteten.

Wer jetzt die Positionen der Impfgegner und Coronaleugner vertritt um ein paar Stimmen mehr zu bekommen, handelt fahrlässig. Bei aller berechtigten Kritik an den Machenschaften der Pharmakonzerne darf nicht vergessen werden, dass ein Impfstoff wahrscheinlich langfristig die einzige Hilfe gegen die Pandemie ist. Auch, wenn sich daran einige dumm und dämlich verdienen.

1 Kommentar

  1. Erst gibst du der DKP recht, dann stellst du sie in die rechte Ecke mit der Behauptung, sie wäre inhaltlich bei den Impfgegnern usw. Im DKP-Flugblatt hieß es aber, dass der Impfstoff, wenn er erfolgreich und gründlich getestet wurde, allen Menschen weltweit zugänglich sein müsse. Bitte beim nächsten Beitrag etwas mehr journalistische Sorgfalt.

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*