Warnbaken gegen Chaosnavis

Die Stadt Gladbeck ist schon immer für unkonventionelle Lösungen gut. An einer Bauruine lies sie ein Schild aufstellen auf dem steht, dass sie nichts mit der Schrottimmobilie zu tun hat. Und nun stehen drei Warnbaken vor den Treppen zum Oberhoftunnel.

Dort hatte vor ein paar Wochen eine junge Autofahrerin aus einer Nachbarstadt versucht, durch den Tunnel auf die andere Seite der Gleise zu gelangen. Das Navi habe ihr diesen Weg gewiesen. Sie hatte Glück im Unglück, der Wagen blieb auf den obersten Stufen hängen und die Feuerwehr konnte den Wagen zurückholen.

Wahrscheinlich hat sie angekündigt, ihr Navi nicht aus dem Verkehr zu ziehen, denn die Stadtverwaltung sah sich wohl gezwungen, einer Wiederholung des Vorfalls vorzubeugen. Man fragt sich allerdings, ob drei Betonpoller etwa zwei Meter vor der Treppe nicht nachhaltiger sind. Dort muß man sicher nicht flexibel sein, denn Rettungsfahrzeuge nehmen ganz bestimmt nicht diesen Weg. Oder?

Einen positiven Effekt haben die Baken außerdem. Viele Passanten glauben, dass die Treppe generell gesperrt sei und nehmen stattdessen die Rampe. Das kann nie verkehrt sein.

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