Kommentar: Temporäres Waffenverbot am Kölner Hauptbahnhof

24.07.2018

Der Kommentar

NRW-Innenminster Reul erwirbt sich zunehmend einen Ruf als Scharfmacher, der die Gedanken der AfD antizipieren kann. Sein neuester Clou ist ein temporäres Waffenverbot am Kölner Hauptbahnhof. Waffen, wie Messer, Schlagringe, Totschläger, aber auch Softairpistolen stehen dann für drei Tage auf dem Index. Wer sie doch mitführt, zahlt 100 Euro Strafe. Das ist so, als wenn Reul persönlich drei Tage lang mit erhobenen Zeigefinger am Bahnsteig steht und „Du, Du, Du.!“ sagt.

Warum kann der Mann sich nicht dazu durchringen, das Mitführen von Waffen dauerhaft zu verbieten, warum nur für drei Tage?

Reul weiß genau, dass man der AfD auch ein bißchen entgegen kommen muß. Ein generelles Waffenverbot widerspricht rechter Ideologie. Ein Blick nach Amerika bestätigt das. Die dortige Rechte kämpft nach wie vor, trotz aller Massaker, für den freizügigen Waffenbesitz.

Deshalb ist der Reulsche Aktionismus nichts weiter als ein Placebo-Effekt . Placebo heißt übrigens übersetzt: „ich werde gefallen“.

Autor: Ralf Michalowsky

Zur Pressemitteilung der Bundespolizei

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