Stadt kümmert sich um Trinkerszene

Die Fundamente für den Unterstand am Festplatz sind gegossen.

„Aus den Augen, aus dem Sinn“, lautet ein Sprichwort, das man gut auf die Absicht der Stadtverwaltung anwenden kann, für die Gladbecker Trinkerszene am Festplatz an der Horsterstrasse ein neues Zuhause zu bauen. (siehe Foto)

Nach dem Marktplatz, dem Oberhof und der Schillerstrasse, trifft die Szene sich jetzt zwischen Rathaus und Stadtsparkasse. Eigentlich ein optimaler Platz mit dem Netto gegenüber, den öffentlichen Toiletten im Rathaus und den schattigen Sitzgelegenheiten.

Wenn da nicht die Kompatibilitätsfrage wäre!

Die Frage, ob die Leute, für die man jetzt den Unterstand mit Sitzgelegenheiten und einem Toilettenwagen baut, auch umziehen werden, wird von Fachleuten unterschiedlich eingeschätzt. Die einen sagen, das Vorhaben würde von der Szene einhellig begrüßt. Die anderen sagen: „Niemals gehen die dort hin!“

1 Kommentar

  1. Einfach interessant, um was sich die Stadt, plötzlich kümmert und auch Geld dafür hat.
    Bislang haben die dort nicht gestört.
    Auf dem Festplatz stand einmal ein teures Toilettenhäuschen, was auf Wunsch der SPD, unter Braun, dort errichtet, von Vandalen ruiniert und später abgebrochen wurde.
    Natürlich hat man auch da die Schuldigen woanders gesucht.
    Ich habe da mehr Probleme, mit dem was hinter den Rathausmauern passiert.

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