St. Barbara-Hospital: Quelle allen Übels?

St. Barbara-Hospital: Quelle allen Übels? Aktuelle Corona-Zahlen am Mittwoch, 6. Mai 2020 Zwei neue Infizierte, 67 % wieder gesund, ein weiterer Topdesfall. Mittwoch, 06.05.2020: Gladbeck 181 / 122 / + 18 Kreis RE: 1.111 / 894 / + 28 Dienstag, 05.05.2020: Gladbeck 179 / 118 / + 17 Kreis RE: 1.100 / 876 / + 27 Nun hat der Landrat des Kreises Recklinghausen endlich die Karten auf den Tisch gelegt - doch einige muß er noch im Ärmel vergessen haben. Nachdem der SPD-Landrat aus Kreisen der CDU ordentlich Druck bekam und auch Gladbecks Bürgermeister seinen Parteikollegen aufforderte endlich "Butter bei die Fische" zu tun, beendete Landrat Süberkrüp nun seine Geheimniskrämerei um die Corona-Epidemie in seinem Landkreis - doch nur mangelhaft. Schon vor mehr als drei Wochen hatte die GlaZette mehr Transparenz angemahnt. Informationen, wie sie z.B. in Essen oder im Kreis Borken selbstverständlich waren, wurden im Kreis RE verschwiegen. Seine Strategie des Verschweigens hat Süberkrüp bis heute nicht beendet. Ohne die Fraktionen des Kreistages vorab zu informieren gab er am Dienstag im Kreishaus in einer Pressekonferenz einige bisher verschwiegene Fakten preis: o Ein Senior, der im Barbara-Hospital behandelt wurde, hat bei seiner Rückverlegung ins Pflegeheim Curo (am Citycenter) das Virus mit in die Seniorenbeinrichtung getragen. o Im Barbara-Hospital sind inzwischen 55 MitarbeiterInnen positiv getestet worden. o Ein Teil der MitarbeiterInnen lebe in einem Wohnheim in Gemeinschaftsunterkünften. o Rund 40 BewohnerInnen und MitarbeiterInnen des Cura-Seniorenheims sind infiziert. o In zwei weiteren Senioreneinrichtungen in Gladbeck gab es Infizierungen und Tote. Das ist ja an Informationen schön und gut, doch überhaupt nicht ausreichend! Die Infektionsketten wurden nicht offengelegt. Keine Angaben darüber, wie viele Menschen getestet wurden und bei wie vielen der Test negativ verlief. Wie viele Menschen sind und waren in Quarantäne? Wurde versucht, die Infektionsketten außerhalb der drei Alteneinrichtungen und des Krankenhauses zurück zu verfolgen? Fehlanzeige! Es ist nicht ausztuschließen, dass der Landrat mit der Situation völlig überfordert ist. Dass er seit Jahren den Personalbestand des Kreises - auch des Gesundheitsamtes - konsequent zurückgefahren und quasi auf Kante genäht hat, mag mit ein Grund dafür sein. Die Politiker von SPD, CDU, FDP und Grünen haben für diesen Personalabbau immer bei den Etatberatungen ihre Hand gehoben. Den derzeitigen Mangelzustand kann man also dem Landrat nicht allein in die Schuhe schieben. Würde er nicht weiterhin seinem schlechten Ruf als politischer Trickser gerecht werden wollen, könnte er zum Befreiungsschlag ausholen und für umfangreiche Transparenz sorgen. Doch wer in kennt, der weiß, dass der Mann dazu nicht fähig ist. Und hier die aktuelle Übersicht der Zahlen: Pressemitteilung von Mittwoch, 6. Mai 2020 / 9:33 Uhr Kreis Recklinghausen 1.111 bestätigte Corona-Fälle im Kreis Recklinghausen - 894 Gesundete - 28 Todesfälle Die Zahl der positiv auf das Corona-Virus getesteten Personen im Kreis Recklinghausen beläuft sich aktuell auf 1.111. Als gesundet gelten inzwischen 894 der positiv getesteten Personen. Es gibt 28 Todesfälle. Bei dem neu hinzugekommenen Todesfall handelt es sich um einen 89-jährigen Mann aus Gladbeck. Aktuell bekannte Fälle / Gesundete / Todesfälle Castrop-Rauxel 120 / 79 / 1 Datteln 47 / 45 / 1 Dorsten 150 / 142 / 4 Gladbeck 181 / 122 / 18 Haltern am See 78 / 73 / 0 Herten 85 / 80 / 0 Marl 90 / 83 / 0 Oer-Erkenschwick 162 / 115 / 2 Recklinghausen 143 / 112 / 2 Waltrop 55 / 43 / 0 Hinweis: Es handelt sich bei der ersten Zahl um alle je positiv getesteten Fälle. Die Gesundeten sind in der Gesamtzahl inbegriffen.St. Barbara-Hospital: Quelle allen Übels?
Aktuelle Corona-Zahlen am Mittwoch, 6. Mai 2020

Zwei neue Infizierte, 67 % wieder gesund, ein weiterer Todesfall.

Mittwoch, 06.05.2020:
Gladbeck 181 / 122 / + 18
Kreis RE: 1.111 / 894 / + 28

Dienstag, 05.05.2020:
Gladbeck 179 / 118 / + 17
Kreis RE: 1.100 / 876 / + 27

Nun hat der Landrat des Kreises Recklinghausen endlich die Karten auf den Tisch gelegt – doch einige muß er noch im Ärmel vergessen haben. Nachdem der SPD-Landrat aus Kreisen der CDU ordentlich Druck bekam und auch Gladbecks Bürgermeister seinen Parteikollegen aufforderte endlich „Butter bei die Fische“ zu tun, beendete Landrat Süberkrüp nun seine Geheimniskrämerei um die Corona-Epidemie in seinem Landkreis – das tat er jedoch nur mangelhaft.

Schon vor mehr als drei Wochen hatte die GlaZette mehr Transparenz angemahnt. Informationen, wie sie z.B. in Essen oder im Kreis Borken selbstverständlich waren, wurden im Kreis RE verschwiegen. Seine Strategie des Verschweigens hat Süberkrüp bis heute nicht beendet.

Ohne die Fraktionen des Kreistages vorab zu informieren gab er am Dienstag im Kreishaus in einer Pressekonferenz einige bisher verschwiegene Fakten preis:

o Ein Senior, der im Barbara-Hospital behandelt wurde, hat bei seiner Rückverlegung ins Pflegeheim Curo (am Citycenter) das Virus mit in die Seniorenbeinrichtung getragen.

o Im Barbara-Hospital sind inzwischen 55 MitarbeiterInnen positiv getestet worden.

o Ein Teil der MitarbeiterInnen lebe in einem Wohnheim in Gemeinschaftsunterkünften.

o Rund 40 BewohnerInnen und MitarbeiterInnen des Cura-Seniorenheims sind infiziert.

o In zwei weiteren Senioreneinrichtungen in Gladbeck gab es Infizierungen und Tote.

Das ist ja an Informationen schön und gut, doch überhaupt nicht ausreichend! Die Infektionsketten wurden nicht offengelegt. Keine Angaben darüber, wie viele Menschen getestet wurden und bei wie vielen der Test negativ verlief. Wie viele Menschen sind und waren in Quarantäne? Wurde versucht, die Infektionsketten außerhalb der drei Alteneinrichtungen und des Krankenhauses zurück zu verfolgen?

Fehlanzeige! Es ist nicht ausztuschließen, dass der Landrat mit der Situation völlig überfordert ist. Dass er seit Jahren den Personalbestand des Kreises – auch des Gesundheitsamtes – konsequent zurückgefahren und quasi auf Kante genäht hat, mag mit ein Grund dafür sein. Die Politiker von SPD, CDU, FDP und Grünen haben für diesen Personalabbau immer bei den Etatberatungen ihre Hand gehoben. Den derzeitigen Mangelzustand kann man also dem Landrat nicht allein in die Schuhe schieben.

Würde er nicht weiterhin seinem schlechten Ruf als politischer Trickser gerecht werden wollen, könnte er zum Befreiungsschlag ausholen und für umfangreiche Transparenz sorgen. Doch wer in kennt, der weiß, dass der Mann dazu nicht fähig ist.

Und hier die aktuelle Übersicht der Zahlen:

Pressemitteilung von Mittwoch, 6. Mai 2020 / 9:33 Uhr
Kreis Recklinghausen

1.111 bestätigte Corona-Fälle im Kreis Recklinghausen – 894 Gesundete – 28 Todesfälle

Die Zahl der positiv auf das Corona-Virus getesteten Personen im Kreis Recklinghausen beläuft sich aktuell auf 1.111. Als gesundet gelten inzwischen 894 der positiv getesteten Personen. Es gibt 28 Todesfälle. Bei dem neu hinzugekommenen Todesfall handelt es sich um einen 89-jährigen Mann aus Gladbeck.

Aktuell bekannte Fälle / Gesundete / Todesfälle
Castrop-Rauxel 120 / 79 / 1
Datteln 47 / 45 / 1
Dorsten 150 / 142 / 4
Gladbeck 181 / 122 / 18
Haltern am See 78 / 73 / 0
Herten 85 / 80 / 0
Marl 90 / 83 / 0
Oer-Erkenschwick 162 / 115 / 2
Recklinghausen 143 / 112 / 2
Waltrop 55 / 43 / 0

Hinweis: Es handelt sich bei der ersten Zahl um alle je positiv getesteten Fälle. Die Gesundeten sind in der Gesamtzahl inbegriffen.

1 Kommentar

  1. Wieso werden Krankenhaus und Gemeinschaftsunterkünfte nicht geschlossen?
    Wie erklärt sich die Zurückhaltung von BM Roland und der Lokalpresse?
    Wieso ermittelt in Sachen Zurückverlegung des erkrankten Seniors ins Pflegeheim Curo nicht die Staatsanwaltschaft?
    Wo ist hier eigentlich der Unterschied zur Fleischindustrie?

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