SPD arbeitet ihre Fehler auf?

19.05.2018

Da entdeckt doch dieser Tage der Vorsitzende des SPD-Ortsvereins Mitte, dass die Rolltreppe im Tunnel, der die Nordseite der Humboldtstrasse mit dem Goetheplatz verbindet, nicht mehr läuft. Was sagt uns das? Die Rolltreppe läuft seit ca. 20 Jahren nicht mehr und kein Mensch vermisst sie. Die SPD will jetzt Tabula und den Tunnel dicht machen. Nicht nur die kaputte Rolltreppe stört, sondern auch der Gestank und der Dreck im Tunnel.

Aber warum entdeckt die SPD das erst jetzt? Seit Jahrzehnten gibt es Entwürfe eines Gladbecker Architekten für den Umbau des Tunnels. Er schlägt vor, ihn an der Nordseite mit einer Rampe in den Wendehammer der oberen Goethestrasse zu verlängern. Treppen und Rolltreppen würden überflüssig. Man könnte vom Goetheplatz durch den gesamten Tunnel blicken – ein Angstraum würde entschärft.

Die einfachen Lösung waren noch nie das Ding der SPD; sie will den Tunnel lieber dichtmachen.

Wenn es jetzt dazu kommt, dass die SPD Fehler und Mängel ihrer Regentschaft aufarbeitet, kann man ein paar Tipps geben:

o das „Möbelparadies“ steht auch seit ca. 20 Jahren leer und verschandelt die Landschaft,
o das Hochhaus am ehemaligen Geschäftszentrum in Rentfort-Nord ist seit ca. 10 Jahren freigezogen,
o mehrere Eisenbahnbrücken in Gladbeck sind nur einspurig befahrbar (seit vielen Jahren), es droht Einsturzgefahr,
o an der Ecke Buerschestr./Erlenstr. vergammelt ein großes Wohnhaus. Die Stadt hat ein Schild aufgestellt auf dem steht, dass sie nichts damit zu tun hat,
o es soll ein Radschnellweg bebaut werden, der auf der anderen Seite der Gleise am Bahnhof-West vorbeiführt. Die Radstation und der Bahnhof werden nicht angeschlossen,
o der provisorische Busbahnhof am Oberhof ist eine Gefahrenquelle ersten Ranges
o seit 30 Jahren wird immer wieder versprochen, dass der Bahnhof-Ost zum Oberhof verlegt wird. Nichts passierte bisher!
o in Zweckel vergammelt die Siedlung „Schlägel und Eisen“,
o in Rentfort-Nord soll ein Donnerstagabendmarkt mit drei Ständen die mangelhafte Lebensmittelversorgung heilen

Arbeit genug! 


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