Schlechtes Omen für das neue Heisenberg? ;-)

So könnte bald die einheitliche Kleidung der Heisenberg-Schüler aussehen, wenn der Hochtief-Großaktionär Benetton in die Tasche greift.

Kommen bald Schuluniformen?

Der Baukonzern Hochtief wird höchstwahrscheinlich mit der Stadt Gladbeck ein PPP-Modell vereinbaren um das Heisenberg-Gymnasium neu zu bauen. Nun steigt der Benetton-Clan bei Hochtief ein und wird dort mit einem 23,9 %-Anteil Großaktionär. Ob das nun für Hochtief und das Heisenberg-Gymnasium gut ist, kann nur schwer eingeschätzt werden.

Der Benetton-Gruppe gehört der Atlantia-Konzern, der selbst Mautstraßen betreibt. Atlantia ist in Italien nach dem folgenschweren Brückeneinsturz in Genua im August unter Druck geraten. Die italienische Regierung drohte dem von der Benetton-Familie beherrschten Konzern mit Lizenzentzügen.

In den neunziger Jahren des letzten Jahrhunderts profitierte der Benetton-Clan vom Privatisierungsboom in Italien. So gelangten die Pulloverfabrikanten aus Treviso nicht nur an eine bedeutende Beteiligung am Autobahnbetreiber Autostrade, sondern auch an die Mehrheit der Raststättenkette Autogrill.

Mit dem Einstieg von Benetton bei Hochtief, ist gleichzeitig der Kauf des spanischen Mautbetreibers Abertis verbunden, der insgesamt 8.600 km Mautstrassen betreibt.

Die in Genua eingestürzte Brücke unterstand der Kontrolle des Benetton-Clans. In dem Zusammenhang wurden Vorwürfe laut, dass das Unglück auf mangelhafte Wartung zurückzuführen sei.

Bleibt zu hoffen, dass das nicht auf Hochtief ausstrahlt und der Einfluß von Benetton auf die Auswahl der künftigen Schuluniform der Heisenberger beschränkt bleibt.

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