Rentner werden steuerlich abkassiert

Während es beim gesamten Steueraufkommen zwischen 2005 und 2015 eine Steigerung von rund 50 Prozent gab, waren es bei der Einkommensteuer der Rentner rund 130 Prozent. allein im Jahr 2015 waren das 34,65 Milliarden Euro und in 2005 nur 15,55 Milliarden Euro. Das u.a. ergab eine Anfrage der LINKEN an das Bundesfinanzministerium.

„Wenn hier nichts geändert wird, werden immer mehr Renten steuerlich empfindlich belastet werden“, sagte Bartsch, der Fraktionsvorsitzende der LINKEN im Deutschen Bundestag, dazu. „Für niedrige Renten brauchen wir einen besonderen Schutz.“ Bartsch forderte eine Anhebung des steuerlichen Grundfreibetrags, „damit nicht ohnehin schon schmale Renten faktisch weiter sinken“, so Bartsch.
Hier der Link zur Antwort des Bundesfinanzministeriums

Rentenklau durch versicherungsfremde Leistungen und „Bundeszuschüsse“

Seit 1957 wurden über 700 Milliarden Euro (Stand: 2015) für „versicherungsfremde Leistungen“ aus der Rentenkasse zweckentfremdet. Die „Bundeszuschüsse“ für die Rentenversicherung waren immer niedriger als die Entnahmen für versicherungsfremde Leistungen. In den 70er Jahren kam der beherzte Griff in die Sozial- und Rentenkassen in Mode. Das Wenige, was angespart wurde, wurde geplündert. Das fing in den 70er Jahren mit Willi Brandt an und erreichte 1991 mit der Finanzierung der Wiedervereinigung seinen Höhepunkt. Deshalb erleben wir heute, dass die Rente zu über 30 Prozent mit Steuern und Schulden querfinanziert werden muss. Tendenz steigend.

Das Rentenniveau fällt weiter

Mit den Renten“reformen“ von SPD und Grünen wurde dafür gesorgt, dass die Unternehmen deutlich weniger in die Rentenkasse einzahlen als die Beschäftigten. Die Folge: Das Niveau der gesetzlichen Rente befindet sich im Sinkflug. Von einst rund 53 Prozent im Jahr 2000 wird es auf 41,7 Prozent im Jahr 2045 fallen. Durch die Rente erst ab 67 können wir erst später ohne Abschläge in Rente gehen. Die meisten werden früher in Rente gehen: Damit wird ihre Rente noch mal drastisch gekürzt!

Die Rentenkasse müssen alle füllen!

Für alle Erwerbseinkommen müssen Beiträge in die gesetzliche Rentenversicherung gezahlt werden. Auch Politikerinnen und Politiker, Selbstständige, Freiberuflerinnen und Freiberufler, Beamte und Beamtinnen und Manager und Managerinnen sollen Beiträge in die gesetzliche Rentenversicherung einzahlen. Nur so läßt sich der Lebensstandard sichern: Sicherungsniveau von 53% – das sind 130 Euro mehr für den „Durchschnittsrentner“.

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