Offener Brief des Bürgerforums an Hübner

Offener Brief des Bürgerforums an Hübner Wir können nicht hinnehmen, dass Herr Hübner mit seinem Kraftausdruck “alternativlos“ platt versucht, die bitter notwendige Diskussion über die A52 auf Gladbecker Stadtgebiet abzukürzen. Wir bestehen darauf, dass Herr Hübner als der für Gladbeck direkt gewählte Landtagsabgeordnete, als Vorsitzender der SPD-Fraktion im Rat der Stadt Gladbeck und als Kandidat der SPD für den Posten des Recklinghäuser Landtags seine demokratisch immer schlechter untermauerte Auffassung mit überzeugenden Argumenten verteidigt. Der Bau der A52 ist in den nächsten Jahrzehnten das kritischste Projekt für die Entwicklung unserer Stadt. Die Entscheidung darüber ist noch längst nicht gefallen. Der Schwenk der Bündnisgrünen macht beispielhaft deutlich, dass immer mehr Verantwortliche beginnen, das Vorhaben für Gladbeck, die Umwelt, die Verkehrswende und das Klima als schädlich zu begreifen. Über die A52 muss es, wenn sie nicht ohnehin bald gestoppt wird, auch in den kommenden Jahren eine offene und ehrliche Diskussion geben. Ein Politiker, der in mehreren ausgeübten und angestrebten Ämtern Verantwortung für seine Wähler trägt, sollte sich federführend und mit überzeugenden Argumenten an der Diskussion beteiligen. Sein Versuch, Menschen mit anderer Meinung mit seinem „alternativlos“ für dumm zu verkaufen, ist ganz und gar unangemessen. Hier der offene Brief an den SPD-Fraktionsvorsitzenden (03.01.2020) Sehr geehrter Herr Hübner, ich beziehe mich auf Ihre recht überraschende Bewertung der A52 durch Gladbeck, die Sie jetzt für „alternativlos“ halten (Artikel WAZ Gladbeck vom 03.01.2010). Wenn Sie diese Äußerung nicht detailliert und öffentlich mit (neuen?) Argumenten untermauern, brüskieren Sie damit die vielen tausend Gladbecker Wähler, die sich trotz intensiver Werbung der Autobahnfreunde Ihrer Partei wiederholt gegen die A52 ausgesprochen haben, eben weil sie Alternativen für eine zukunftsorientierte Mobilität in der Region sehen. Erstaunlich ist auch, dass Sie die durchaus plausibel begründete Verlautbarung der Gladbecker Bündnisgrünen ohne jedes Sachargument zu kontern versuchen, obwohl Ihre Kooperationspartner im Rat damit eine längst überfällige, intern offenbar schwierig erreichte Kurskorrektur zur A52 realisieren. Jedenfalls: Wenn trotz dieser Sachlage einem ansonsten kaum um ein Argument verlegenen SPD-Mann nur der Merkel-Sprech „alternativlos“ einfällt, dann ist das ein deutliches Zeichen für intensiven Gesprächsbedarf. In diesem Sinne lade ich Sie namens des Vorstandes des Bürgerforums Gladbeck herzlich ein zu einem Gespräch, bei dem Sie Ihre Argumente für die „Alternativlosigkeit“ der A52 auf Gladbecker Stadtgebiet zur Diskussion stellen können. Wir sollten dafür eine qualifizierte Öffentlichkeit vorsehen. Wenn Sie mir Ihr grundsätzliches Einverständnis signalisieren, werden meine Mitstreiter im Bürgerforum und hoffentlich auch diejenigen Gladbecker, die Sie mit Ihrer Äußerung in besonderer Weise treffen, Termin bzw. Einzelheiten gern organisieren und mit Ihnen absprechen. Mit freundlichen Grüßen Bürgerforum Gladbeck e.V.Wir können nicht hinnehmen, dass Herr Hübner mit seinem Kraftausdruck “alternativlos“ platt versucht, die bitter notwendige Diskussion über die A52 auf Gladbecker Stadtgebiet abzukürzen. Wir bestehen darauf, dass Herr Hübner als der für Gladbeck direkt gewählte Landtagsabgeordnete, als Vorsitzender der SPD-Fraktion im Rat der Stadt Gladbeck und als Kandidat der SPD für den Posten des Recklinghäuser Landrates seine demokratisch immer schlechter untermauerte Auffassung mit überzeugenden Argumenten verteidigt. Der Bau der A52 ist in den nächsten Jahrzehnten das kritischste Projekt für die Entwicklung unserer Stadt. Die Entscheidung darüber ist noch längst nicht gefallen. Der Schwenk der Bündnisgrünen macht beispielhaft deutlich, dass immer mehr Verantwortliche beginnen, das Vorhaben für Gladbeck, die Umwelt, die Verkehrswende und das Klima als schädlich zu begreifen. Über die A52 muss es, wenn sie nicht ohnehin bald gestoppt wird, auch in den kommenden Jahren eine offene und ehrliche Diskussion geben. Ein Politiker, der in mehreren ausgeübten und angestrebten Ämtern Verantwortung für seine Wähler trägt, sollte sich federführend und mit überzeugenden Argumenten an der Diskussion beteiligen. Sein Versuch, Menschen mit anderer Meinung mit seinem „alternativlos“ für dumm zu verkaufen, ist ganz und gar unangemessen.

Hier der offene Brief an den SPD-Fraktionsvorsitzenden (03.01.2020)

Sehr geehrter Herr Hübner,

ich beziehe mich auf Ihre recht überraschende Bewertung der A52 durch Gladbeck, die Sie jetzt für „alternativlos“ halten (Artikel WAZ Gladbeck vom 03.01.2010). Wenn Sie diese Äußerung nicht detailliert und öffentlich mit (neuen?) Argumenten untermauern, brüskieren Sie damit die vielen tausend Gladbecker Wähler, die sich trotz intensiver Werbung der Autobahnfreunde Ihrer Partei wiederholt gegen die A52 ausgesprochen haben, eben weil sie Alternativen für eine zukunftsorientierte Mobilität in der Region sehen. Erstaunlich ist auch, dass Sie die durchaus plausibel begründete Verlautbarung der Gladbecker Bündnisgrünen ohne jedes Sachargument zu kontern versuchen, obwohl Ihre Kooperationspartner im Rat damit eine längst überfällige, intern offenbar schwierig erreichte Kurskorrektur zur A52 realisieren.

Jedenfalls: Wenn trotz dieser Sachlage einem ansonsten kaum um ein Argument verlegenen SPD-Mann nur der Merkel-Sprech „alternativlos“ einfällt, dann ist das ein deutliches Zeichen für intensiven Gesprächsbedarf.

In diesem Sinne lade ich Sie namens des Vorstandes des Bürgerforums Gladbeck herzlich ein zu einem Gespräch, bei dem Sie Ihre Argumente für die „Alternativlosigkeit“ der A52 auf Gladbecker Stadtgebiet zur Diskussion stellen können.

Wir sollten dafür eine qualifizierte Öffentlichkeit vorsehen.

Wenn Sie mir Ihr grundsätzliches Einverständnis signalisieren, werden meine Mitstreiter im Bürgerforum und hoffentlich auch diejenigen Gladbecker, die Sie mit Ihrer Äußerung in besonderer Weise treffen, Termin bzw. Einzelheiten gern organisieren und mit Ihnen absprechen.

Mit freundlichen Grüßen

Bürgerforum Gladbeck e.V.

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