Nullrunde bei der Rente 2021 – nicht mit uns!

Nullrunde bei der Rente 2021 - nicht mit uns! Laut Vorstandsvorsitzendem der Deutschen Rentenversicherung, Alexander Gunkel, soll es 2021 keine Rentenerhöhung für RentnerInnen im Westen Deutschlands geben. Der Grund: Die Folgen der Corona-Pandemie. Auch die FDP bläst nun mit ihrem Rentenexperten Vogel in das gleiche Horn. Die FDP verlangt, den 2018 von der großen Koalition ausgesetzten sogenannten Nachholfaktor in der Rentenberechnung zu reaktivieren. Dieser Faktor in den Rentenformel dämpft den Rentenanstieg nach Krisenzeiten – und vollzieht damit eine vorherige schlechte Lohnentwicklung auch in der Rente nach. Es gibt dann keine Rentensteigerungen bis unterbliebene Kürzungen wieder ausgeglichen sind. Durch Corona sind in Deutschland viele Lebensmittel teurer geworden. Eine zeitlang waren günstige Lebensmittel, auf die Menschen mit wenig Geld angewiesen sind, ausverkauft. Eine Nullrunde ist für RentnerInnen mit kleiner Rente ein großes Problem. Die endgültige Entscheidung über die Aussetzung der Rentenerhöhung 2021 fällt im kommenden Jahr. Bis dahin müssen die Betroffenen mit aller Kraft gegen eine Nullrunde ankämpfen.Laut Vorstandsvorsitzendem der Deutschen Rentenversicherung, Alexander Gunkel, soll es 2021 keine Rentenerhöhung für RentnerInnen im Westen Deutschlands geben. Der Grund: Die Folgen der Corona-Pandemie. Auch die FDP bläst nun mit ihrem Rentenexperten Vogel in das gleiche Horn. Die FDP verlangt, den 2018 von der großen Koalition ausgesetzten sogenannten Nachholfaktor in der Rentenberechnung zu reaktivieren. Dieser Faktor in der Rentenformel dämpft den Rentenanstieg nach Krisenzeiten – und vollzieht damit eine vorherige schlechte Lohnentwicklung auch in der Rente nach. Es gibt dann keine Rentensteigerungen bis unterbliebene Kürzungen wieder ausgeglichen sind.

Auch wenn es heute noch kein Politiker zu sagen wagt: Diese Krise wird für alle Deutschen sehr teuer. Der absehbare Rückgang der gesamtwirtschaftlichen Leistung von bis zu zehn Prozent wird im Schnitt jeden Einwohner Deutschlands um die 4.000 Euro ärmer machen.

Durch Corona sind in Deutschland viele Lebensmittel teurer geworden. Eine zeitlang waren günstige Lebensmittel, auf die Menschen mit wenig Geld angewiesen sind, ausverkauft. Eine Nullrunde ist für RentnerInnen mit kleiner Rente ein großes Problem. Die endgültige Entscheidung über die Aussetzung der Rentenerhöhung 2021 fällt im kommenden Jahr. Bis dahin müssen die Betroffenen mit aller Kraft gegen eine Nullrunde ankämpfen.

Die Realität sieht nämlich so aus: Die Durchschnittsrente für Männer in alten Bundesländern liegt, dank vieler indirekter Rentenkürzungsreformen, bei 1.130 Euro und für Frauen bei 647 Euro, bei Rentenzahlung wegen Alters.

Die diesjährige Rentenerhöhung beträgt entsprechend der Lohnsteigerung 3,45 % in den alten Ländern. Das heißt, dass Männer bei einer Durchschnittsrente von 1.130 Euro mit 38,98 Euro mehr rechnen können. Eine Durchschnittsrentnerin bei 647 Euro erhält 22,32 Euro mehr.

Angesichts einer Durchschnittsrente, die abzüglich der Kranken- und Pflegeversicherung bei Frauen im Westen noch nicht einmal das Grundsicherungsniveau erreicht, wirkt es geradezu perfide, im Jahr 2021 eine Nullrunde in der Rentenerhöhung zu planen.

Den RentnerInnen ist es wichtig, wie viel Geld sie real zur Verfügung haben, wenn sie mit den gestiegenen Lebenshaltungskosten konfrontiert sind.

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