Nahles geht – kommt nun Wagenknecht?

Erst wollte sie noch einmal durchstarten und sich in der kommenden Woche in ihrem Amt als Fraktionsvorsitzende bestätigen lassen, doch in den letzten drei Tagen wurden wohl alle verfügbaren Strippen gezogen um Nahles zum kompletten Rückzug zu bewegen. Die Presse meldet heute, dass die schlechte Pippi-Langstrumpf-Interpretin sowohl den Fraktionsvorsitz, als auch den Parteivorsitz abgibt. Auch ihr Bundestagsmandat will sie abgeben. Die Dame mit der Kodderschnauze scheint tief getroffen zu sein.

Die SPD, gerade auf ihr historisch tiefstes Umfrage-Ergebnis von 12 % gefallen, steht nun vor einem Dilemma. In den Startlöchern für die Nahles-Nachfolge stehen nur die Agenda-VertreterInnen: Scholz, Gabriel, Schulz, Heil, Schwesig und Dreyer. Mit denen ist aber keine politische Erneuerung der SPD möglich.

Einflussreiche Kreise in der SPD liebäugeln daher mit einem besonderen Coup; Sahra Wagenknecht, die zweitbeliebteste Politikerin Deutschlands und noch Linkspartei-Fraktionsvorsitzende soll es nun richten. Die Ehefrau des früheren SPD-Vorsitzenden Oskar Lafontaine hatte kürzlich angekündigt, den Vorsitz der Fraktion abzugeben – Insider wissen, dass sie von Leuten um Kipping und Riexinger weggemobbt wurde.

Für die SPD könnte sie die Rettung sein und für DIE LINKE könnte es den Untergang bedeuten. Wagenknecht selbst äußerte sich noch nicht dazu, doch aus ihrem Umfeld werden Bedenken laut. Den Untergang der SPD könne man nicht durch personelle Veränderungen stoppen, sondern nur durch eine politische Neuorientierung.

Deshalb ist es kaum vorstellbar, dass große Teile der LINKEN Sahra Wagenknecht in die SPD folgen würden. Die Rechnung der SPD-Strippenzieher ginge dann bestimmt nicht auf.

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