Kreis bekämpft den Eichenprozessionsspinner

22. Januar 2020  Kreis bekämpft den Eichenprozessionsspinner  Der Kreis Recklinghausen hat rund 100 Nistkästen aufgehängt, davon allein sechs auf der Feldhauser Str. in Gladbeck. Ziel ist es, den Eichenprozessionsspinner auf natürliche Weise mit Vögeln zu bekämpfen.  Mitarbeiter des Kreisbauhofs haben in diesen Tagen 100 Nistkästen an Eichen entlang verschiedener Kreisstraßen aufgehängt. Auch in Gladbeck gab es in den letzten Jahren erhebliche Probleme mit der giftigen Raupe. Ganze Waldstücke wurden über Wochen gesperrt und auf vielen Gehwegen gab es ebenfalls Absperrungen zum Schutz der Passanten.  Die Raupenplage hatte bereits 2018 und vor allem 2019 viele Einsätze von Fachfirmen im gesamten Kreisgebiet erforderlich gemacht. Die zusätzlichen Nistkästen sind ein Versuch, mit Hilfe der Vögel die Zahl der Raupen auf natürliche Art zu reduzieren. Ihre Brennhaare können Juckreiz und Allergien auslösen. Im niederländischen Groesbeek hat man im letzten Jahr positive Erfahrungen mit dieser Maßnahme gemacht.  50 der Häuschen für Meise und Co. haben die Insassen der Justizvollzugsanstalt Bochum in der dortigen Schreinerei gebaut, die anderen 50 der Naturschutzbund Recklinghausen.  Schön wäre es, wenn jetzt die Stadt Gladbeck nachzieht und an den bekannten Stellen Nistkästen aufhängt. Denn die Bekämpfung der Raupen mit Chemikalien ist weitaus teurer als einige hundert Nistkästen für Meisen.
Mark Preuten, Josef Haddick, Frank Kurat und Josef Löbbert (v.l.) hoffen, dass die Nistkästen gut angenommen werden. (Foto: Kreis Recklinghausen)

Der Kreis Recklinghausen hat rund 100 Nistkästen aufgehängt, davon allein sechs auf der Feldhauser Str. in Gladbeck. Ziel ist es, den Eichenprozessionsspinner auf natürliche Weise mit Vögeln zu bekämpfen.

Mitarbeiter des Kreisbauhofs haben in diesen Tagen 100 Nistkästen an Eichen entlang verschiedener Kreisstraßen aufgehängt. Auch in Gladbeck gab es in den letzten Jahren erhebliche Probleme mit der giftigen Raupe. Ganze Waldstücke wurden über Wochen gesperrt und auf vielen Gehwegen gab es ebenfalls Absperrungen zum Schutz der Passanten.

Die Raupenplage hatte bereits 2018 und vor allem 2019 viele Einsätze von Fachfirmen im gesamten Kreisgebiet erforderlich gemacht. Die zusätzlichen Nistkästen sind ein Versuch, mit Hilfe der Vögel die Zahl der Raupen auf natürliche Art zu reduzieren. Ihre Brennhaare können Juckreiz und Allergien auslösen. Im niederländischen Groesbeek hat man im letzten Jahr positive Erfahrungen mit dieser Maßnahme gemacht.

50 der Häuschen für Meise und Co. haben die Insassen der Justizvollzugsanstalt Bochum in der dortigen Schreinerei gebaut, die anderen 50 der Naturschutzbund Recklinghausen.

Schön wäre es, wenn jetzt die Stadt Gladbeck nachzieht und an den bekannten Stellen Nistkästen aufhängt. Denn die Bekämpfung der Raupen mit Chemikalien ist weitaus teurer als einige hundert Nistkästen für Meisen.

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