Gladbeck taucht in der IGA 2027 nicht mehr auf

Gladbeck taucht in der IGA 2027 nicht mehr auf Während Gladbecks Grüne behaupten, dass ein Windrad auf der Mottbruchhalde in Gladbeck-Brauck auf die Einbeziehung der Halde in die Internationale Bauausstellung 2027 keinen Einfluss hätte, weist Ex-Ratsherr Franz Kruse nach, dass Gladbeck in den Planungsvorlagen der IGA gar nicht mehr auftaucht. Kruse: "IGA2027 leidet natürlich unter dem Windrad." Die Gladbecker Grünen lebten in einer idealisierten Welt, wenn sie meinen, ein 200m hohes Windrad auf der Mottbruchhalde hätte keinerlei Auswirkungen auf die vorgesehene Internationale Bauausstellung 2027 an dieser Stelle, so Kruse. Die Auswirkungen seien jetzt bereits absehbar. In den aktuellen Projektunterlagen des federführenden Verbandes RVR tauche die Mottbruchhalde im letzten Fortschrittsbericht schon nicht mehr auf. Hier der Link auf den letzten Bericht. Darin findet man immer noch die Standorte Dortmund, Duisburg, Gelsenkirchen und Bergkamen/Hamm. Aber nicht mehr Gladbeck.

Während Gladbecks Grüne behaupten, dass ein Windrad auf der Mottbruchhalde in Gladbeck-Brauck auf die Einbeziehung der Halde in die Internationale Gartenausstellung 2027 keinen Einfluss hätte, weist Ex-Ratsherr Franz Kruse nach, dass Gladbeck in den Planungsvorlagen der IGA gar nicht mehr auftaucht.

Kruse: „IGA2027 leidet natürlich unter dem Windrad.“

Die Gladbecker Grünen lebten in einer idealisierten Welt, wenn sie meinen, ein 200m hohes Windrad auf der Mottbruchhalde hätte keinerlei Auswirkungen auf die vorgesehene Internationale Gartenausstellung 2027 an dieser Stelle, so Kruse. Die Auswirkungen seien jetzt bereits absehbar. In den aktuellen Projektunterlagen des federführenden Verbandes RVR tauche die Mottbruchhalde im letzten Fortschrittsbericht schon nicht mehr auf.

Hier der Link auf den letzten Bericht. Darin findet man immer noch die Standorte Dortmund, Duisburg, Gelsenkirchen und Bergkamen/Hamm. Aber nicht mehr Gladbeck.





Für das Gelände rund um die Windenergieanlage hätte die Betreibergesellschft Gladbeck-Wind GmbH die Verkehrssicherungspflicht. Dass von Windkrafträdern die Gefahr von Vogelschlag und im Winter von Eiswurf ausgehe, sei unbestreitbar, so Kruse weiter. Das führe zwangsläufig zu Einschränkungen in der Geländenutzung. Eine öffentliche Parkanlage für große Besuchermengen sei dann in weiter Umgebung nicht möglich. Der 150m durchmessende Rotor der Anlage habe an der Flügelspitze eine Umlaufgeschwindigkeit von bis zu 300 km/h. „Da könnten Eisbrocken schon mal sehr weit fliegen“, warnt der Ex-Ratsherr. „Und wenn ein Flügel mit diesem Tempo am Mast vorbei rast macht das ein Getöse, vor dem Besucher ganz von selber die Flucht ergreifen würden; das hat dann nichts mehr mit Freizeitnutzung zu tun.“

Es würde ja auch niemand eine Windenergieanlage mitten in die Essener Gruga bauen. In Herten, auf der freizeitmäßig erschlossenen Halde Hohewart, wurde auch keine Windkraftnutzung erlaubt, sondern nur auf der damit verbunden, untergeordneneten Nachbarhalde Hoppenbruch. Dort ist die Nutzung deswegen auch wesentlich geringer. Wegen des Baus einer energiepolitisch völlig bedeutungslosen Einzelanlage auf der Mottbruchhalde die Investition von über 15 Millionen Euro in die Freizeitentwicklung der Mottbruchhalde zu gefährden, so wie der RVR es seinem Nutzungskonzept für die bald von der RAG zu übernehmenden Halden eigentlich vorsah, wäre für Brauck und für Gladbeck von großem Nachteil.

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