eBikes jetzt mit ABS – wann kommt die Servolenkung?

Riese & Müller-eBike mit zwei Akkus und ABS (vorn am Lenker). Preis 6.500 Euro

Ach was haben wir uns vor 60 Jahren gefreut, wenn wir ein Fahrrad mit Torpedo 3-Gang-Schaltung unser eigen nennen durften. Dann wurden die Spiegel modern und zwischen den Speichen machte eine farbige Bürste die Narbe sauber. König war, wer eine Radlaufschelle am Rad hatte. Damit könnte man durch die Gegend preschen und die Menschen stoben nur so zur Seite.

Der Spaß am Bike hat heute andere Dimensionen. Man fährt elektrisch, zumindest mit Unterstützung. Immer neue, kleinere und stärkere Motoren kommen auf den Markt. Bei den Bosch-Akkus gibt es bei 500 Watt seit drei Jahren einen Stillstand. Findige Hersteller bauen gleich zwei Akkus ans Rad (siehe Foto eines Rades von Riese & Müller). Haibike kommt in 2019 mit dem TQ-Motor mit 120 Newtonmeter Drehmoment und einem 630er-Akku. Siehe hier! Die Rahmen werden stabiler, die Bremsen besser, die Vordergabel ist bei allen Rädern gefedert und manche Hersteller bauen gleich eine Trapezsattelstütze ein. Komfort ist eben angesagt.

ABS-Steuereinheit von Bosch am Lenker eines Riese & Müller-eBikes

Ganz neu auf dem Markt ist zum Beispiel das von Bosch entwickelte Antiblockiersystem (ABS) für die Scheibenbremsen am eBike. Heute wird diskutiert, ob sowas nötig ist – aber vielleicht ist es in 10 Jahren die Standardausrüstung am Rad.

Ich hätte da noch einen Entwicklungsvorschlag für die Fa. Bosch: wie wäre es mit einer Servolenkung für eBikes. Da der eBike-Motor eh aus der Servolenkung von LKW hervor gegangen ist, müsste man ihn einfach nur miniaturisieren.

Über den Sinn unterhalten wir uns dann später- 😉

PS: Den AirBag für Radfahrer habe ich ganz vergessen. Wer sich dafür interessiert, findet ihn hier!

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