Der Wolf ist schon an der Hegestrasse

Sogar eine Briefmarke erinnert an den „bösen Wolf“, der die Großmutter fraß.

Es gibt kaum ein Tier aus unseren Breitengraden, um das sich so viele Mythen ranken wie um den Wolf. Die tollsten Geschichten haben die Menschen über Generationen weiter getragen. Die wohl bekannteste Story handelt von dem Wolf, der die Großmutter mit Haut und Haaren verschlang, ihre Kleider anzog und auf die Enkelin wartete um noch etwas zartes Fleisch zu genießen.

Jetzt hat uns die Geschichte fast eingeholt; auf der Hegestrasse, kurz hinter der Gladbecker Stadtgrenze, wurde am Mittwoch 7.11.18 ein Wolf gesichtet.  Wahrscheinlich war es GW 954f, so wird das Tier amtlich geführt. Autofahrer bremsten, als Isegrim die Straße überquerte und durch einen Vorgarten lief. Mit einem Gartenwerkzeug verfolgte der Hausbesitzer den Großmutterfresser durch mehrere Gärten, bis der ungebetene Gast schließlich verschwand.

Welche Konsequenzen es für Menschen und den Wolf hat, dass der Opa mit einer Laubzange „bewaffnet“ GW 954f durch mehrere Gärten verfolgte, ist nicht absehbar. Dem Wolf wird es sich u.U. einprägen, dass ihn ein Mensch in die Enge treiben wollte. Beim nächsten Zusammentreffen wartet er vielleicht nicht bis er einen Fluchtweg gefunden hat…..

Hunger hatte der Wolf offensichtlich nicht, denn einige Schafe, die sich ein Stück weiter auf einer Wiese satt fraßen, verschmähte er.

Kein Wunder, Großmütter schmecken offensichtlich besser.

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