Datenschutz wird lächerlich gemacht

Sehen Klingelschilder bei uns bald auch so aus?

DSGVO: Namensschilder an Haustüren sind unzulässig!

In Wien tanzt der Bär. Ein Mieter hat sich darüber beschwert, dass sein Name auf dem Briefkasten und dem Klingelschild an der Haustür steht. Die Wohnungsgesellschaft habe den Namen dort angebracht ohne ihn zu fragen, klagte er vor Gericht. Das gab ihm Recht. Nun müssen zunächst an 220.000 Wohnungen der Wohnungsbaugesellschaft „Wiener Wohnen“ die Namensschilder durch sogenannte anonymisierte Top-Nummern ersetzt werden.

Doch auch jeder private Vermieter oder jede Genossenschaft betreffe die Pflicht der Geheimhaltung, ließ die ARGE Daten (Österreichische Gesellschaft für Datenschutz) jetzt wissen. Und sie empfiehlt Betroffenen, mindestens 1.000 Euro Schadenersatz zu fordern. Das Verbot der Kenntlichmachung bestehe aber schon länger. „Diese Verpflichtung zur Anonymität ist nicht neu und gilt seit 1980, seit Mai 2018 sind jedoch die Sanktionsmöglichkeiten verschärft“, hieß es in einer Stellungnahme.

Die neue europäische Datenschutz Grundverordnung (DSGVO) gilt natürlich auch in Deutschland. Ob es auch bei uns zu solchen Massnahmen kommt ist fraglich. Schließlich haben wir noch nicht den 1. April.

Internetkommentare zur Wiener Regelung:

o „Die DSGVO ist eines der schwachsinnigsten Gesetzeswerke, das je auf EU-Ebene geschaffen wurde. Weil alle vor diesen Datenschutz-Taliban in die Knie gegangen sind.“

o Als Lehrerin werde ich meine Schüler jetzt beispielsweise mit Katalognummer 17 der 6b ansprechen.

o Ist Verfolgungswahn heilbar? Mit solchen idiotischen Aktionen macht man den Datenschutz absolut lächerlich

o Völlig Idiotisch. Damit ist jedes örtliche Telefonbuch zu vernichten.

o Als nächstes verklage ich jeden, der mich auf der Straße mit Namen grüßt. Datenschutz … ich werd reich!!!

1 Kommentar

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