Covid-19 – leichte Entspannung

Aktuelle Covid-19-Nachrichten für Gladbeck
Aktuelle Covid-19-Nachrichten für Gladbeck im aktuellen Ticker

Covid-19: Inzidenzwert für Gladbeck auf 310,8 gefallen

Impftermine können bald gemacht werden

Konflikt zwischen Hübner und Weist belastet Bundestagskandidatur

Senioren aufgepasst!

Der Inzidenzwert für Gladbeck liegt immerhin noch über 300
Covid-19: Der Inzidenzwert für Gladbeck liegt heute, am 14.01.21, immerhin noch über 300

14.01.2021 – Covid-19 – leichte Entspannung – Leicht entspannt hat sich der Inzidenzwert für Gladbeck heute. Er liegt “nur” noch bei 310,8. Gleichwohl bleibt es bei einer “Achterbahn”, den der Wert schwankt von Tag zu Tag. Virologen rechnen noch einmal mit einem Anstieg zum Wochenende.

Ob die Einschränkung der Bewegungsfreiheit auf einen 15-km-Radius Wirkung zeigt, bleibt abzuwarten.

Der gesamte Kreis Recklinghausen hat heute einen Inzidenzwert von 194,9, gestern waren es noch 208,3.

Derweil meldet der Kreis acht weitere Todesfälle
Es gibt acht weitere Todesfälle in Zusammenhang mit dem Corona-Virus im Kreis Recklinghausen. Gestorben sind in Castrop-Rauxel eine 95-jährige Frau, in Dorsten ein Mann im Alter von 93 Jahren und in Recklinghausen vier Frauen im Alter von 73, 83, 91 und 92 Jahren und sowie zwei Männer im Alter von 83 und 87 Jahren. Alle wurden zuvor positiv auf das Corona-Virus getestet.


Unter diesem Link finden Sie eine interaktive Karte die den 15-km-Radius genau anzeigt






Civid-19: Über 80-jährige erhalten Impfbenachrichtigungen in den nächsten Tagen
Kreis Recklinghausen versendet Informationen zur Terminvereinbarung

Bereits seit gut drei Wochen werden die Bewohner von Pflegeeinrichtungen im Kreis Recklinghausen geimpft, am 1. Februar beginnen die Impfungen im Impfzentrum auf dem Konrad-Adenauer-Platz in Recklinghausen. Die über 80-jährigen erhalten in den nächsten Tagen ihre Impfbenachrichtigung sowie Informationen zur Terminvereinbarung. Zugelassen sind zunächst alle Personen, die über 80 Jahre alt sind oder bis zum 31. Januar 80 Jahre alt werden.
Ab Montag, 25. Januar, können die Angeschriebenen Termine zur Impfung im Impfzentrum vereinbaren. Für die Terminkoordination ist die Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL) zuständig. Termine können telefonisch unter der kostenlosen Nummer 0800 116 117 02 vereinbart werden oder im Internet unter www.116117.de

Neben den Informationen zur Terminvereinbarung enthält das Anschreiben umfangreiche Informationen zur Impfung, zum Ablauf im Impfzentrum sowie eine Anfahrtsskizze. Die Lage des Impfzentrums wurde so ausgewählt, dass es mit dem Pkw und öffentlichen Verkehrsmitteln gut zu erreichen ist.

Laumann bittet um Geduld

“Falls Sie das Impfzentrum nicht besuchen können und zu Hause geimpft werden möchten, muss ich Sie leider noch um ein wenig Geduld bitten, bis wir einen geeigneten Impfstoff haben”, so NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann in einem Schreiben. Der derzeit zur Verfügung stehende Impfstoff sei zwar wirkungsvoll, aber in der Handhabung nicht einfach. Deshalb könne er nicht von Haus zu Haus transportiert werden. “Wir müssen in diesen Fällen leider abwarten, bis Impfstoffe zugelassen sind, die auch durch das Hausarztsystem genutzt werden können”, schreibt Laumann.


Covid-19 – Infektionen
Konflikt zwischen Bürgermeisterin Bettina Weist und MdL Hübner

Der Streit zwischen der Bürgermeisterin Bettina Weist, die die Position der Stadtverwaltung vertritt, und dem ebenfalls der SPD angehörenden MdL Michael Hübner belastet seine Kandidatur zum Deutschen Bundestag. Hübner, dessen Landtagswahlkreis aufgelöst wird such sein politisches Heil jetzt in einer Kandidatur gegen den bisherigen Amtsinhaber Michael Gerdes (Bottrop).

Hübner hatte vor zwei Tagen behauptet, dass die hohen Covid-19 – Infektionszahlen auf das nachlässige Verhalten von Menschen mit Migrationshintergrund zurückzuführen seien. Damit bediente er populistische Teile der Bevölkerung. Durch Zahlen konnte er das allerdings nicht belegen, was typisch ist für Corona-Leugner und Gerüchte-Schwurbler.

Die Bürgermeisterin Bettina Weist hielt sofort mit einem Brief dagegen, den sie allen Ratsmitgliedern und der Öffentlichkeit zukommen ließ. Darin verwies sie darauf, dass Hübners Behauptung im Widerspruch zu vorliegenden Zahlen stehe. Die belegten, dass es keine auffällige Häufung von Covid-19 – Infektionen im migrantischen Bereich gäbe.

Ein Streit, der von Corona-Leugnern gern beobachtet wird. Bezweifeln diese doch permanent die vorgelegten Zahlen der Behörden und vermuten eine riesengr0ße Intrige.

Hübner ist ein erfahrener Politiker, der eigentlich wissen müsste, was er mit seiner Aussage angerichtet hat. Da der Streit öffentlich ausgetragen wird, erreicht er mit seiner abweichenden Position nicht nur die Delegierten der Aufstellungsversammlung, die bald den Kandidaten für den Wahlkreis Bottrop/Gladbeck/Dorsten wählen wird. Der mit Vernunft “gesegnete” Teil der Delegierten wird sich seine Position nicht zu eigen machen. Aber wie viele sind das?

Wählen dürfen den Kandidaten SPD-Mitglieder aus Bottrop, Gladbeck und Dorsten (nach Proporz). Gerdes ist in Bottrop sehr beliebt, benötigt aber Stimmen aus Dorsten und Gladbeck. Ob sich Hübner mit seiner populistischen Behauptung einen Gefallen getan hat kann schlecht abgeschätzt werden. Einige Genossen aus seinem Umfeld skandieren jedenfalls Beifall.

Bisher hat sich nur die AfD negativ hervor getan. Sie wollte in einer Anfrage wissen, wie stark die einzelnen Stadtteile von Covid-19 – Infektionen betroffen sind. Diese Zahlen lägen nicht vor, hat die Stadtverwaltung geantwortet und wenn vorlägen, dann seinen sie wenig aussagekräftig, denn der Wohnort sei nicht unbedingt der Infektionsort.


Covid-19 – Impfungen: Senioren aufgepasst!

Seniorin fällt NICHT auf Corona-Trickbetrug rein

13.01.2021 – Polizeibericht: Eine aufgeweckte Seniorin hat in Recklinghausen einen möglichen Corona-Trickbetrug verhindert. Am Montag hatten unbekannte Männer bei der 94-jährigen Frau geklingelt. Sie gaben an, mit der älteren Dame ein Vorgespräch zur Corona-Impfung führen zu wollen. Die Frau reagierte absolut richtig und öffnete nicht die Tür und ließ auch niemanden in die Wohnung.
Stattdessen sprach sie nur über die Gegensprechanlage mit den Personen und ließ sich auf nichts ein. Wie sich herausstellte, war die Seniorin vorab von Pflegepersonal sensibilisiert worden, grundsätzlich keine fremden Personen
herein zu lassen. Die 94-Jährige konnte noch sehen, wie die beiden Männer in einen Bulli oder Kleintransporter stiegen und damit wegfuhren. Sie sollen weiße (Schutz-)Overalls getragen haben.

Die Polizei warnt an dieser Stelle vor Trickbetrug im Zusammenhang mit Corona. Die Maschen der Betrüger sind variantenreich und haben alle nur ein Ziel: Sie wollen ihren Opfern Geld aus der Tasche ziehen. Aktuell nutzen sie dafür auch die Situation rund um die Corona-Pandemie aus. Deshalb der Hinweis: Es gibt derzeit keine Hausbesuche für Vorgespräche zur Impfung. Es werden auch keine Impfstoffe an der Haustür verkauft.


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