Bürger retten jetzt selbst Straßenbäume

Gladbeck, 05.09.2020 Bürger retten jetzt selbst Straßenbäume Regelmäßig klagt die Stadt über abgängige Bäume, die den Hitzetod erlitten, weil sie zu wenig Wasser erhalten haben. Fast 300 Bäume im Jahr erleiden dieses Schicksal. Deshalb hatte die Ratsfraktion DIE LINKE im Betriebsausschuss am 25.11.2019 den Antrag gestellt Wassersäcke anzuschaffen, die um die gefährdeten Bäume gelegt und mit Wasser gefüllt werde. Die Säcke geben ihren Inhalt über einen längeren Zeitraum gleichmäßig in den Boden und wässern so sehr effektiv die Straßenbäume. In vielen Städten wird das schon praktiziert, z.B. in Lübeck. Doch in Gladbeck haben die LINKEN die Rechnung ohne den Wirt gemacht. Die Wirte sind in diesem Fall alle anderen Fraktionen, auch die Grünen. Grünen spielen das Spiel der SPD Selbst die Grünen haben den Antrag nicht unterstützt, sondern sich stattdessen enthalten. Dieses Beispiel zeigt einmal mehr, wie verkrustet die politischen Strukturen in Gladbeck sind. Kosteneinsparungen durch diese Maßnahme spielen keine Rolle, es geht auch den Grünen nur um die Nibelungentreue zur SPD. Viele Bürger sehen das anders Wer aufmerksam durch die Stadt fährt, sieht inzwischen an einigen Straßen (Hegestraße, Josefstraße, Uechtmannstraße, Querstraße) diese Wassersäcke an vielen Bäumen. Anwohner haben den Vorschlag - im Gegensatz zu allen anderen Parteien - angenommen und auf eigene Rechnung diese Wassersäcke angeschafft um die Bäume vor ihrer Haustür zu retten.Regelmäßig klagt die Stadt über abgängige Bäume, die den Hitzetod erlitten, weil sie zu wenig Wasser erhalten haben. Fast 300 Bäume im Jahr erleiden dieses Schicksal. Deshalb hatte die Ratsfraktion DIE LINKE im Betriebsausschuss am 25.11.2019 den Antrag gestellt Wassersäcke anzuschaffen, die um die gefährdeten Bäume gelegt und mit Wasser gefüllt werde. Die Säcke geben ihren Inhalt über einen längeren Zeitraum gleichmäßig in den Boden und wässern so sehr effektiv die Straßenbäume.

In vielen Städten wird das schon praktiziert, z.B. in Lübeck, Kenzingen, Montabaur, Landau, Bocholt im Kreis Borken, Dreieich und Dietzenbach (Kreis Offenbach) und Ratingen. Doch in Gladbeck haben die LINKEN die Rechnung ohne den Wirt gemacht. Die Wirte sind in diesem Fall alle anderen Fraktionen, auch die Grünen.





Die Grünen spielen das Spiel der SPD mit

Selbst die Grünen haben den Antrag nicht unterstützt, sondern sich stattdessen enthalten. Dieses Beispiel zeigt einmal mehr, wie verkrustet die politischen Strukturen in Gladbeck sind. Kosteneinsparungen durch diese Maßnahme spielen keine Rolle, es geht auch den Grünen nur um die Nibelungentreue zur SPD.

Viele Bürger sehen das anders

Wer aufmerksam durch die Stadt fährt, sieht inzwischen an einigen Straßen (Hegestraße (Rentfort), Josefstraße (Rentfort), Uechtmannstraße (Zweckel), Querstraße (Stadtmitte)) diese Wassersäcke an vielen Bäumen. Anwohner haben den Vorschlag – im Gegensatz zu allen anderen Parteien – angenommen und auf eigene Rechnung diese Wassersäcke angeschafft um die Bäume vor ihrer Haustür zu retten.

Hoffentlich ändert sich nach dem 13. September etwas

Die Praxis, Anträge anderer Fraktionen abzulehnen, hat in Gladbeck leider Tradition. Ganz egal ob sie gut sind oder nicht. Erst wenn Anträge von der SPD kommen gehen sie durch. Die Wählerinnen und Wähler haben es am 13. September in der Hand, ob dieses unwürdige Schauspiel fortgesetzt wird.

„Warum stellt ihr auch den Antrag! Jetzt ist die Idee tot.“

Unvergesslich ist der Spruch eines SPD-Ausschussvorsitzenden, als die LINKE vor Jahren beantragte, den Busbahnhof auf das ehemalige Lueggelände an der Wilhelmstraße zu verlegen und gleich ein ausführliches Konzept beisteuerte. Der SPD-Mann kommentierte das so: „Eigentlich ist das eine gute Idee. Doch weil ihr den Antrag gestellt habt wird das nichts. Jetzt ist die Idee tot!“

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