Bahnübergang in Zweckel fast fertig

Noch Baustelle – bald ein feiner Übergang

Der fußläufige Bahnübergang an der Söllerstrasse wird nach monatelangen Arbeiten Anfang Dezember fertiggestellt sein und wieder freigegeben. Heute wurde der Schotter auf den Gehweg aufgetragen und in den nächsten Tagen wird asphaltiert. Die noch fehlenden Schranken liegen schon bereit, ebenso die Zäune, die das Areal sichern und zu den Gleisen hin abgrenzen.

Neben den obligatorischen Schranken gibt es jetzt auch beidseitig Warnampeln, die anzeigen wenn der Übergang gefahrlos genutzt werden kann. Die Zweckeler wird es freuen, dass diese Wegeverbindung wieder hergestellt wird – war doch das ganze Viertel an der Söller- und Lorzingstrasse von der Bushaltestelle Grüner Weg abgeschnitten.

Das elektronische Stellwerk am Bahnübergang an der Söllerstraße wird mit neuer, computergesteuerter Technik umgebaut und mit Lichtzeichen, Fußgängerakustik und Schranken ausgerüstet. Das 107 Jahre alte Stellwerkhaus mit mechanischer Ausstattung hat dann seine Schuldigkeit getan. Da es unter Denkmalschutz steht, wird es nicht abgerissen. Sinnvoll wäre aber eine Nutzung anderer Art mit der die Pflege des Gebäudes sichergestellt werden kann. Vielleicht schlägt ja bald der Verein für Orts- und Heimatkunde dort auf.

Der Übergang zeigt, dass ein sicheres ebenerdiges Überqueren der Bahngleise möglich ist und es stellt sich erneut die Frage, warum das in der Stadtmitte in der Nähe des Oberhofes/Busbahnhof nicht möglich sein soll. Der Übergang in Zweckel wird von drei Bahnlinien gekreuzt. Nur eine davon fährt weiter über Gladbeck-Ost und dann auch noch die Linie, die deutlich ausgedünnter fährt, im Vergleich zum Borkener. Über den Bahnhof Gladbeck-Ost fahren nur etwa 30 % der Züge, die durch Zweckel fahren. Dazu kommt, dass die Züge im Bereich des Oberhofes (wie in Zweckel) wegen des Bahnhofes schon sehr langsam fahren, weil sie dort halten.

Auch der ebenerdige Übergang an der Wielandstrasse in Butendorf (neben dem ehemaligen Möbelparadies) wird, wie der Zweckeler Übergang, derzeit auf den aktuellen technischen Stand gebracht. Das ist dieselbe Strecke wie am Bahnhof Ost.

Irgendwie ist das alles nicht nachvollziehbar.

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