AfD mit windigem Redner zur Windenergie

Nachdem die AfD im Kommunalwahlkampf eher schweigsam war und sich keinen Fehltritt erlauben wollte, kommt sie nun auch in Gladbeck aus den Sträuchern. Mit dem Thema "Windrad auf der Mottbruchhalde" versucht sie Land zu gewinnen. Marco Gräber, hauptberuflich Mitarbeiter des Gelsenkirchener AfD-MdB Jörg Schneider (Mitglied der schlagenden Burschenschaft Germania, die vom Verfassungsschutz beobachtet wird), lädt jetzt zu einer Demo um Windrad-Thema ein. Gräber, ist ein Scharfmacher erster Güte. Seine Zitate aus der örtlichen WAZ belegen dies. "Es sollte wieder ein bisschen mehr wie früher sein". "Ich bin 100 % AfD". "Ich toleriere rechtsextreme und rassistische Äußerungen, wenn damit Hass und Hetze geschaffen wird als notwendige Provokation". Als Redner auf der Kundgebung zum Windrad hat Gräber seinen Chef, den Gelsenkirchener AfD-MdB Jörg SChneider eingeladen. Schneider ist für den Verfassungsschutz kein Unbekannter. Er ist "Alter Herr" der Burschenschaft Germania, die der Verfassungsschutz schon lange im Visier hat.

Nachdem die AfD im Kommunalwahlkampf eher schweigsam war und sich keinen Fehltritt erlauben wollte, kommt sie nun auch in Gladbeck aus den Sträuchern. Mit dem Thema „Windrad auf der Mottbruchhalde“ versucht sie Land zu gewinnen.

Marco Gräber, hauptberuflich Mitarbeiter des Gelsenkirchener AfD-MdB Jörg Schneider (Mitglied der schlagenden Burschenschaft Germania, die vom Verfassungsschutz beobachtet wird), lädt jetzt zu einer Demo um Windrad-Thema ein.

Gräber, ist ein Scharfmacher erster Güte. Seine Zitate aus der örtlichen WAZ belegen dies. „Es sollte wieder ein bisschen mehr wie früher sein“. „Ich bin 100 % AfD“. Die WAZ schrieb: „Dass Mitglieder des AfD-Bundesvorstands mit rechtsextremen und rassistischen Äußerungen ein Klima von Hass und Hetze schaffen, toleriert Gräber als politisches Kalkül und notwendige Provokation. Zum Beispiel Gauland: „NS-Zeit ein Vogelschiss der Geschichte“, Weidel: „Kopftuchmädchen“, der Thüringer Landesvorsitzende Höcke: „Denkmal der Schande“.
Einige der Äußerungen „hätte man sich zwar klemmen können, aber wenn es die Provokationen nicht gäbe, würde die AfD doch totgeschwiegen“, ist Gräber überzeugt.“

Als Redner auf der Kundgebung zum Windrad hat Gräber seinen Chef, den Gelsenkirchener AfD-MdB Jörg Schneider eingeladen. Schneider ist für den Verfassungsschutz kein Unbekannter. Er ist „Alter Herr“ der Burschenschaft Germania, die der Verfassungsschutz schon lange im Visier hat.





„In Bundestag und Burschenschaft“ titelte die Tageszeitung (taz) ihren Bericht über den Gelsenkirchener AfD-Bundestagsabgeordneten Jörg Schneider. Den das Hamburger Bündnis gegen Rechts den „ersten rechtsextremistischen MdB seit 60 Jahren“ nannte.

Wie Schneider der taz offen einräumt haben soll, sei er von 1988 bis 1992 aktives Mitglied gewesen, seit 1992 „Alter Herr“ der Verbindung. Die ist nicht nur rechtsoffen, sondern klar rechtsextrem, schreibt die taz. Seit Jahrzehnten falle sie mit eindeutigen Positionen und Verbindungen auf. 2013 erwähnte der Hamburger Verfassungsschutz die schlagende Verbindung erstmals in seinem Jahresbericht.

Über das Klima in der Burschenschaft Anfang der neunziger Jahre, während Schneiders aktiver Zeit, schreibt der Hamburger Verfassungsschutz in einem bis heute nicht veröffentlichten Bericht, der der taz in Auszügen vorliegt: „Nationalistisches, rassistisches und antisemitisches Gedankengut ist (…) innerhalb der aktiven Teile der Burschenschaft weit verbreitet.“ Weiter heißt es laut taz: „Aus ihrer Ablehnung der Demokratie und ihrer Befürwortung des ‚Führerprinzips‘ machen viele ‚Germanen‘ keinen Hehl.“

Und nun kommt ein „Germane“ nach Gladbeck um den Bürgern seinen Standpunkt zur Windenergie darzustellen. Ziemlich windig der Typ!

1 Kommentar

  1. Was mich wirklich verwundert, das ist die übereinstimmende Haltung gegen das Halden-Windrad von den Linken, der AfD und der SPD in Gladbeck, speziell der SPD in Brauck. Nur ein einziges Windrad im Braucker Süden – und das auf einer absolut richtigen Stelle geplant? Da formiert sich der ökofeindliche Widerstand! Immerhin: Die umweltbelastete Kohlenförderung ist eingestellt, die extrem gefährliche und für die Bürger nicht mehr verantwortbare Atomenergie auch, wenn noch mit viel zu langen Laufzeiten. Leider lässt das RWE immer noch ganze Dörfer für den Braunkohlenabbau platt machen. Möchte da aber trotzdem nicht resignieren: Sechs Prozent saubere Energierzeugung (Sonne, Wind, Gas und Wasserkraft) konnte Deutschland im Jahr 2000 vorweisen, 2019 stieg der Anteil auf 42 Prozent. Das sind gute Zahlen, weiter so!
    Gleich setze ich mich auf das Fahrrad und sehe nach, ob die STEAG schon mit den Anfangsarbeiten für den Bau des Braucker Windrades begonnen hat….

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