Achtung: Panzerblitzer in Herten

Herten setzt ab sofort den „Panzerblitzer“ ein um Raser zu ermitteln.

Stationäre Blitzer kennt inzwischen fast jeder, manche werden sogar durch ihr Navi rechtzeitig davor gewarnt. Auch wer lokales Radio hört, erfährt, wann und wo Blitzer aktiv sind.

In den 23 Messstandorten im Kreis Recklinghausen sind aber nur sechs Kameras installiert. 17 stationäre Blitzer sind täglich Dummys. Das liegt am Alter der Kameras, die aus den 90er Jahren stammen. In 2020 wird die Lieferung von Ersatzteilen völlig eingestellt.

Der Verkehrsausschuss des Kreistages von Recklinghausen hat nun den Modernisierungskosten durch moderne Lasertechnik einstimmig zugestimmt. 1,8 Mio. Euro soll das kosten.

Die Stadt Herten will nicht solange warten. Sie hat ab sofort einen „Panzerblitzer“ (siehe Foto) für 6.000 Euro monatlich geleast. Der blitzt allerdings nicht nur Panzer, wie manche Zeitgenossen glauben, sondern PKW die schneller als 30 bzw. 50 km/h fahren.

Der „unauffällige“ Anhänger mit dem eingebauten Blitzer ist vor Vandalismus geschützt, kann überall aufgestellt werden und benötigt kein Bedienpersonal. Feierabend kennt das Gerät nicht!

Es ist allerdings leicht, das Gerät auszutricksen: man fahre einfach in Tempo-30-Zonen nur 30 km/h und im restlichen Innenstadtbereich nur 50 km/h und schon hat man dem Ding ein Schnippchen geschlagen.

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