A52-Planung: jetzt geht es ans Eingemachte

Im Amtsblatt hat die Stadt Gladbeck am Tag nach der Ratssitzung die Offenlegung der Ausbaupläne für die A52 angekündigt. Die Ratsmitglieder wurden Tags zuvor nicht informiert.

Bottroper A52-Planungen: Planfeststellungsunterlagen werden ab 28. Oktober in Gladbeck ausgelegt.

Die Planungen von Straßen.NRW zum Bau der A52 zwischen der Gladbecker Stadtgrenze und dem Autobahnkreuz Essen Nord (A52/A42) werden ab dem 28. Oktober bis zum 27. November im Gladbecker Rathaus ausgelegt. Das Planfeststellungsverfahren für diesen Abschnitt wurde bereits im Jahr 2008 eröffnet und die damaligen Pläne wurden schon 2009 in der Nachbarstadt Bottrop zur Einsicht und zur Erhebung von Änderungsvorschlägen und Einwendungen ausgelegt, jedoch nicht in der, stark von der durch den Autobahnbau erzeugten Verkehrszunahme, betroffenen Stadt Gladbeck. Die rechtswidrige Ignoranz der Planer gegenüber den Interessen unserer Stadt verhinderte jedoch nicht, dass auch viele Gladbecker Bürger Einwendungen zum Bau der A52 einreichten. Diese Widersprüche müssten, damit sie wirksam bleiben, nun erneut erhoben werden. Daher verwundert es, dass seitens der Stadt nicht alle Kommunikationswege genutzt werden, um die Öffentlichkeit über die Auslegung zu informieren. Weder Bürgermeister noch der zuständige Dezernent haben in der Ratssitzung am 10. Oktober ein Wort darüber verloren, obwohl ihnen jeweils ein separater Tagesordnungspunkt zur Mitteilung wichtiger Ereignisse zur Verfügung steht. Erst am Folgetag wurde die Auslegung der Planungsunterlagen im unauffälligen Amtsblatt untergebracht.

Ausgelegt werden jedoch keine neuen Pläne für den angrenzenden Bauabschnitt der A52 auf dem Gebiet der Stadt Gladbeck zwischen Stadtgrenze Bottrop/Gladbeck und Phönixstraße mit dem riesigen Autobahnkreuz A52/A2 in Wittringen.

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